Mit dem Rucksack durch Thailand

21:27 Mela 2 Kommentare

Vom 1. bis zum 19. November 2015 reisten wir durch den Süden Thailands. Da das jetzt schon fast ein Jahr her ist, fassen wir euch hier einen kleinen Bericht zusammen und lassen ein paar Bilder da.

Gepäck

Wir hatten, wie es sich für Backpacker gehört, recht wenig dabei. Unsere treuen Wanderrucksäcke, einige Sommerklamotten, Schnorchelsachen und Flossen, Bikini und Badehose, eine Yogamatte, Waschsachen (inkl. Sonnencreme), einen Tagesrucksack, sowie Hüttenschlafsäcke für schlechtere Hostels, Sea to Summit Säcke. Ich glaube das wars im großen und ganzen...wenn ich auf allen Bilder das gleiche Outfit trage, dann weil ich eben wirklich nicht sehr viel dabei hatte :/ Klamotten waschen lassen ist in Thailand gar kein Problem und auch nicht teuer. Ein Strandhandtuch kauften wir uns vor Ort.


Phuket

Wir flogen von Frankfurt per Direktflug nach Bangkok und von Bangkok auf die Insel Phuket. Dort wurden wir am Flughafen abgeholt. Im Örtchen Kamala verbrachten wir unsere ersten Tage bei PapaCrab und dem Deutschen Charly. der Ort und die Unterkunft waren (ist uns im Nachhinein aufgefallen) etwas teuer. Wir unternahmen von hier aus alle unsere Ausflüge auf der Insel Phuket. Wir besuchten: Kamala Beach, Patong Beach, den Big Buddha (bei strömendem Tropenregen), Kata Beach, Karon View Point, Promthep Cape (der südlichste Punkt der Insel) und den Leuchtturm, außerdem noch ein Fischerdorf, dessen Name mir leider entfallen ist... ...Ach ja und den Tempel Wat Chalong:

Die Phan Nga Bucht

Einen ganzen Tag besichtigten wir die Phang Nga Bucht nordöstlich der Insel Phuket. das war wirklich ein ganz fantastischer und lohnenswerter Ausflug, der den ganzen Tag dauerte. Wir buchten die Tour mit John Gray's Seacanoe. Dieser Anbieter war teuerer als andere, dafür setzt sich der Engländer für den Umweltschutz der Bucht ein und das Programm und das Essen waren einfach super! Wir wurden morgens von unserem Guesthouse abgeholt und zum Ablegeplatz gefahren. Es gab ein Hauptboot mit einer Toilette, und Küche, dort konnte man sein Sach lassen und hier aßen wir auch. Die Erkundungstouren zu den Höhlen und Buchten unternahm man in einem Kanu, wobei jedes Zweierkanu einen eigenen Paddler hatte. Das Essen war einfach sagenhaft gut.

Khao Lak

Nach ein paar Tagen zog es uns weiter und wir verließen mit Sack und Pack Kamala und fuhren mit einem klapprigen, alten Bus, dessen Haltestelle wir ewig suchen und erfragen mussten weil es einfach nicht als Haltestelle zu erkennen war, nach Khao Lak. Das Hotel, in dem wir uns einquartierten war das Ocean Breeze Hotel und wir hatten einen Sparpreis über boocking.com ergattert. Leider wurde Henning nun krank und wir blieben etwas länger als geplant und ruhten uns am Strand und Pool aus.

Koh Surin

Nach Khao Lak buchten wir eine kleine Tour in den Koh Surin Nationalpark. Mit dem Speedboot ging es zum Schnorcheln ins Paradies, inkl. Zeltübernachtung direkt am Strand. Auch diese Tour war nicht wirklich günstig, aber würden wir auf jeden Fall wieder machen!! Es war definitiv unser Highlight der Reise. Der kleine Besuch bei dem Seenomadenvolk der Moken konnte man leider nicht weglassen. Wir kamen uns wirklich blöd vor dort abgeladen zu werden und wie eine Schafherde durch das Dorf getrieben zu werden um am anderen Ende wieder in das Boot zu steigen.

Zusammen mit den zahlreichen, respektlosen Russen in unserer Reisegruppe kamen wir uns vor wie die schlimmsten Störenfriede. Auf diese Erfahrung hätten wir verzichten können. Versteh uns nicht falsch, es war wunderschön dort, doch wir finden es nicht gut, dass dieses Seenomadenvolk wie ein Zoobesuch angeboten und belagert wird.

 Das Zelt, dass wir gebucht hatten stand schon am Strand und musste von uns nur noch bezogen werden. Isomatte und Schlafsack wurde uns ausgehändigt und wir stellten erfreut fest, dass weder das Zelt noch das Equipment irgendwie eklig waren. Ganz im Gegenteil es sah aus wie neu. Uns gefiel es so gut (und wir schliefen auch sehr gut), dass wir spontan eine Nacht verlängerten, was übrigens gar kein Problem darstellte, Die sanitären Anlagen bestanden aus Toiletten und Duschen und hatten fließend Wasser und Strom. Es gab genau ein Restaurant und einen Kiosk. Auf den Schnorcheltouren erlebten wir schöne Korallenriffe und irre viele bunte Fische. Keiner von uns beiden hatten bisher etwas vergleichbares gesehen.

Khao Sok

Jetzt hatten wir also Stadt, Tempel, Korallen, Meer, Buchten und Höhlen gesehen. Fehlte uns nur noch Dschungel. So ging es also in den Khao Sok Nationalpark in den Dschungel. Die Reise dorthin war etwas abenteuerlich, denn wir mussten erstmal von den Surin Islands mit einem kleinen Boot runter, stiegen Mitten im Meer auf das Speedboot um, dass uns zum Festland brachte (dauert übrigens >2 Stunden). Im Gebäude des Veranstalters holten wir unser restliches Gepäck und wurden mit einem Auto zum Busbahnhof gefahren. Dort angekommen kauften wir die Bustickets und mussten auch schon einsteigen, denn der letzte Bus des Tages fuhr ab. Thailändische Busse sind IMMER pünktlich auf die Minute. Im Dunkeln kamen wir schließlich an.

Wir hatten keine Unterkunft im voraus gebucht. was aber auch kein Problem war, denn es standen schon ca. 10 Thailänder bereit, die für ihr Hotel/Hostel/Bungalow/Guesthouse warben. Wir wählten den erstbesten und ließen uns hinfahren. Man muss sich für nichts verpflichten und kann sich die Zimmer vor Ort dann auch erst man anschauen. Da die Anlagen meist alle auf einem Haufen zu finden sind wäre das Nächste auch nicht weit weg gewesen.

Wie sich herausstellte war das Zimmer, das man uns anbot aber ganz ok und wir blieben. Noch vor dem Abendessen buchten wir für den nächsten Vormittag eine Wandertour durch den Dschungel. Die Wanderung durch den Dschungel war wider Erwarten richtig gut, was an unserem Guide lag, der sehr nett und motiviert war. Er bastelte uns Becher und Löffel aus Bambus und zeigte uns mit welchem Bambus man ein Kochgefäß herstellen kann. Auf einem Feuer wurde kurze Zeit später Wasser gekocht und mitten im Dschungel freuten wir uns über Instantkaffee in der Wanderpause.

Krabi

Wir reisten noch am selben Nachmittag per Bus wieder ab Richtung Krabi Stadt. Die Fahrt dorthin war lang und der alte Bus stank, aber war billig. Wer mal in Krabi ist muss unbedingt auf dem Nachtmarkt essen gehen. Sowas von unglaublich lecker! Überhaupt war das Essen in Thailand einfach nur sehr gut. Ein Ausflug zum Wat Tham Sua und seine 1200 Stufen (oder wer weiß wie viele das in Wirklichkeit sind...) ließen wir uns nicht entgehen. Die Aussicht war der Hammer.


Koh Jum

Mit der Fähre fuhren wir von Krabi schließlich ganz spontan auf die Insel Koh Jum. Wir wollten uns bevor es zurück in die Heimat ging nochmal ganz auf eine einsame Insel zurückziehen. Dafür war Koh Jum perfekt. Zur Westküste führt keine richtige Straße, so dass man eigentlich nur per Boot an die Bucht kommt.

Falls es uns mal wieder nach Koh Jum zieht würden wir beim nächsten mal im Oonlee übernachten. Die thailändisch-französische Küche ist überragend und die Zimmer wunderschön. Ob es dort ebenfalls Kakerlaken gibt wie in unserer Unterkunft im Thing Rai Bay wissen wir nicht...bis auf diese Mistviecher war es dort auch ganz schön =) Thailand du bist schön und frei - wir kommen bestimmt mal wieder.

Kommentare:

  1. Hallo ihr Lieben Abenteurer!
    Wir wünschen Euch viel Spaß und tolle Augenblicke
    auf Eure weiteren Abenteuerreisen. Leider haben wir uns verpasst
    um Euch persönlich das zu sagen. Aber wir können hier ja alles
    verfolgen. Tolle Seite habt ihr hier!!! Viel Glück und alles Gute
    für Euch Beiden von Euren ehemaligen Nachbarn ( G & N)direkt unter Euch :)

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  2. Vielen Dank und schöne Feiertage euch!

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