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Vlog 30 ist online

Von Melbourne aus fahren wir zur Great Ocean Road und anschließend hinauf nach Brisbane. Eine Segeltour in den Whitsunday Islands bei Airly Beach muss natürlich genau so sein wie Koalas und Kängurus zu beobachten.

Australien Roadtrip: Emus, Kängurus und Koalas

Unser kleiner Auflug auf die Great Ocean Road ist vorbei und wir fuhren wieder zurück, Richtung Osten. An Melbourne vorbei, bis zum Wilsons Promontory Nationalpark. Einen ganzen Tag nahmen wir uns zu Hinfahren und einen zweiten um uns den Park anzuschauen.

Der Eintritt in den Park kostet nichts und wir unternahmen insgesamt drei Spaziergänge. Besonders gut hat uns der kurze "Wildlife Trail" gefallen, wo es nur so von Kängurus hinter jeden Busch wimmelte und zwei Emus am Eingang grasten. Hier befindet sich eine Beobachtungsstation, die die Einflussfaktoren auf das Populationswachstum von grauen Kängurus untersucht. Darum kann man diese hier besonders gut beobachten.

Mit dem "Lily Pilly Gully", wo es Koalas in den riesigen Eukalyptuswäldern geben soll, hatten wir nicht so viel Glück. Es war trotzdem ein schöner Spazierweg. Ziemlich genau in der Mitte des Weges gibt es noch einen 600 Meter langen "Board Walk" - also eine Art Weg aus Holz - der einen durch den hießigen Regenwald führt. Wer ganz viel Glück hat kann hier sogar einen niedlichen "Sugar Glider" entdecken.

In Foster kann man gut und vergleichsweise günstig im örtlichen YHA unterkommen. Es ist klein - mit nur drei Zimmern - aber gut ausgestattet. Allerdings könnte es zur Hochsaison schwierig werden dort einen Platz zu bekommen. Bucht also unbedingt voraus, falls ihr vorhabt im Sommer hier unterzukommen. Dieses Hostel ist das nächste zum Park, wenn man nicht dort übernachten will (teuer!).

Am vierten Tag fuhren wir nach Lakes Entrance. Auf dem Weg machten wir einen kleinen Umweg nach Paynesville. Dort gibt es eine für Fußgänger kostenlose Fähre nach Raymond Island, eine Insel voller Koalas. Die Population soll mehr als 2000 Koala Bären umfassen. Es ist eigentlich schon garantiert, dass man dort welche auf dem Koala Trail - ein kurzer Weg am Rande der Siedlung - sehen kann. Und ja! Endlich sahen wir Koalas! 24 Stück insgesamt konnten wir in den Bäumen entdecken. Da Koalas überwiegend nachtaktiv sind, schliefen die meisten selig in den Eukalyptusbäumen.

Wir genießen den Roadtrip mit null Stress, deshalb bin ich inzwischen auch schon wieder gesund und munter.












Hello Australien und erster Tag Roadtrip

Wir hatten einen guten Flug nach Melbourne. Es dauerte ca. 4 Stunden und verlief sehr ruhig.

Bis wir eingereist waren, unser Gepäck und unseren Mietwagen abgeholt und zum Airbnb gefahren waren, war es auch schon 22 Uhr. Wir waren mit der 2 Stunden Zeitverschiebung schon so müde wie Mitternacht. (wenn du dich auch bei Airbnb anmelden willst, hier gibt es einen 35€ Gutschein über mich)

Weshalb wir am nächsten Morgen auch sehr lange ausschliefen. Es war trotzdem erst 8 Uhr.

Wir verbrachten einen vollen Tag mit Sightseeing in Melbourne. Wir sahen das Block Arcade, den Federal Square, spazierten am Yarra und in den Royal Botanic Garden.

Den nächsten Tag verbrachten wir mit Planen und Kochen, Ausruhen und neue Website bauen.
Heute ging es dann los mit unserem Roadtrip. Raus aus Melbourne und Richtung Westen auf die Great Ocean Road.

Über Geelong ging es nach Torquay, Anglesea, Lorne und Apollo Bay. Immer an der Küste entlang mit vielen Lookouts aufs Meer.

Wir stellen fest, dass es hier viele Griechen gibt und dass deren Seafood einfach besser ist als alles Fish and Chips weit und breit. Auch Souflaki Pita schmeckt wie original.
Ich habe daraufhin gegoogled und herausgefunden, dass es tatsächlich viele Griechen in Australien gibt. Vor allem in Melbourne und Sydney.

Ein paar Kilometer nach Apollo Bay standen wir plötzlich im Stau. Stillstand auf der Straße und ein paar drehten sogar um. Die stehen wohl schon etwas länger.
Wir drehen nach wenigen Minuten ebenfalls um und nehmen eine andere, abenteuerliche Straße: den Turtons Track. Diese Straße ist sehr kurvig, schmal und führt uns durch dichten Eucalyptus Wald. Ich verrenke mir den Hals um einen Koala zu sehen, habe aber kein Glück.
Uns kommen viele Autos entgegen, denn die andere Straße ist dicht. Zum Glück ist der Turtons Track nur eine kurze Fahrt.

Wir schaffen es noch rechtzeitig zum spektakulären Sonnenuntergang zu den zwölf Aposteln.