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Mein Buch ist veröffentlicht!


Mein Buch ist fertig! ...so richtig fertig mit allem drum und dran.

I proudly present you: das Buchcover!
Es ist so schön geworden und ich freue mich sehr über das Ergebnis.

Die Veröffentlichung ist heute, am 16.12.2020, über die Bühne gegangen. Ab jetzt ist das Buch gelistet und bestellbar im Buchhandel (Thalia, Hugendubel, Osiander etc...) oder online (Amazon, BoD Buchshop www.bod.de/buchshop...) als Paperback (19,99€, ISBN: 9783752662542) oder Ebook (12,99€, ISBN: 9783752682816).

Ob das Buch noch vor Weihnachten zu haben ist, weiß ich leider nicht - die Lieferzeiten sind im Moment länger als gewöhnlich.

Ich wünsche jedem der es liest ganz viel Freude damit und eine erholsame Pause vom Zuhause Lockdown aussitzen.




Auch erhältlich für Amazon Kindle, im Kobo Store und vielen weiteren Anbietern.

Mein Buch ist fast fertig!


Am 1. September 2018 habe ich euch das erste Mal wissen lassen, dass ich an einem Buch schreibe und dass es schwieriger ist als gedacht. 

Es sind inzwischen 2 Jahre vergangen, in denen ich mal mehr, mal weniger daran gearbeitet habe. Unzählige Male wurde es überarbeitet, von Testlesern in der Luft zerrissen und schließlich diesen Sommer ins Lektorat geschickt. Morgen kommt der letzte Block Text zu mir zum Überarbeiteten zurück. 

Dann ist das Buch immer noch nicht ganz fertig, es fehlt noch das Korrektorat und dann der Buchblock. 
Das Buchcover ist angeschoben, aber nicht fertig. 
Ihr seht - alles andere als "ich schreibe ein Buch wenn ich mal Zeit habe." Trotzdem ist die Veröffentlichung in Sicht und ich freue mich riesig bald mehr zeigen zu können! 

Im Moment beschäftige ich mich mit dem Thema Buchmarketing und wenn ich ganz ehrlich bin, dann sagen mir die vorgeschlagenen Maßnahmen nicht so richtig zu. Ich bin nur nebenberuflich Autorin und sehe mich nicht plötzlich auf Twitter die Werbetrommel für mein Buch rühren. Aber irgendwie muss ich darauf aufmerksam machen, denn ich bin mir sicher, dass es einen Mehrwert für alle Leser dieses Blogs bietet. 

Wenn du gerne informiert werden willst sobald es verfügbar ist, dann trage dich gerne in den Newsletter ein.

Freiwillig obdachlos


Dieser Beitrag ist eine Leseprobe, ein Sneakpeak in eines meiner Buchkapitel und wird als Adventskalenderbeitrag auf www.autoren-adventskalender.de erscheinen. Der Kapiteltext wurde für diesen Zweck etwas abgewandelt, da nicht alle Leser regelmäßige Leser dieses Blogs sind und uns noch nicht kennen.




Deutschland, Dezember 2016

„Jetzt leg dich schon rein!“ drängele ich. Mein Papa schaut mich mit einer Mischung aus mitleidig, amüsiert und widerwillig an. Ich möchte, dass er sich auf den Boden legt. Mitten im Wohnzimmer meiner Eltern, zwischen Fernseher, Weihnachtsbaum und Couchtisch habe ich meine aufgepustete Isomatte ausgelegt und meinen schicken, super leichten und flauschigen Schlafsack darauf platziert. Das Kissen ist ein Packsack, gefüllt mit Ersatzwanderklamotten. Um nicht mit dem Gesicht auf dem Plastik zu liegen ist das Ganze mit einem Buff-Schal ummantelt.

Es ist kurz vor Weihnachten und ich und mein Mann Henning sind mitten in den letzten Vorbereitungen für unsere zweite große Reise. 2014 waren wir ein halbes Jahr zu Fuß in den USA unterwegs, diesmal soll es nach Neuseeland gehen. In wenigen Tagen geht es los und wir sind bei meinen Eltern in der Heimat in das Gästezimmer eingezogen. Unsere Wohnung und unsere Jobs haben wir gekündigt und all unser Besitz in einem Kellerraum eingelagert.

Da wir kaum ein anderes Thema als die bevorstehende Weltreise und unsere große Wanderung haben, geht es auch heute nicht um das bevorstehende Weihnachten, sondern um unsere Ausrüstung.
Irgendjemand hatte den Kommentar gebracht: „Isomatte, das wäre mir viel zu unbequem! Und ihr wollt da ein halbes Jahr drauf schlafen?!“ Da wir unsere Ausrüstung bereits monatelang in der Praxis getestet, ausgetüftelt und verbessert haben, sind wir von ihrer Funktion und Gemütlichkeit überzeugt und begeistert.
Zwar kann ich mich nicht erinnern wer der Zweifler war, aber das muss jetzt die ganze Familie ausbaden.
„Bitte, probier‘ doch mal! Das ist total bequem, das wird dich umhauen!“ 
Endlich erbarmt sich mein armer Papa, ein würdevoller Geschäftsmann Anfang Fünfzig, und legt sich auf den Boden. Was man nicht alles für seine Kinder tut. Selbst wenn diese schon längst erwachsen sind. Manchmal frage ich mich schon für wie verrückt mich meine Verwandtschaft hält.
„Naja, also ich glaube ich würde da Rückenschmerzen bekommen.“, sagt mein Papa. Er war sofort wieder aufgestanden und nicht mal halb so begeistert wie erwartet.
„Nein, man bekommt keine Rückenschmerzen auf dieser Matratze! Die wiegt nur 344 Gramm und ich habe darauf weniger Probleme als in meinem eigenen Bett!“, erwidere ich aufgebracht. Ich kann nicht verstehen wie er etwas anderes als begeistert von meiner zukünftigen Schlafstatt sein kann. Er lächelt nachsichtig. Manchmal habe ich das Gefühl als könne er sich nicht entscheiden ob er stolz auf mich ist oder denkt, dass ich Zeit verschwende.
Jetzt ist der Rest dran. Als sich meine Schwester auf das Schlaflager im Wohnzimmer niederlässt, gesellt sich der Hund dazu. Ihm scheint es zu gefallen. Wir müssen lachen. Wir fragen uns, wie er es schafft auf der relativ schmalen Matratze neben meiner Schwester noch Platz zu finden. Es ist kein großer Hund. Aber es ist auch eine minimalistische Isomatte.

Meine Familie freut sich, dass wir da sind und gleichzeitig verstecken sie auch nicht, dass sie sehr traurig sind, dass wir für so lange Zeit weg sein werden. Neuseeland ist nicht gerade um die Ecke. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass wenn man ein Loch von Deutschland aus durch den Erdball bohren würde, man auf der anderen Seite bei Neuseeland rauskommt. Wir fliegen also auf die andere Seite der Welt. 
Aber vorher feiern wir erstmal gemütlich Weihnachten. Alle zusammen. Ganz nah.


Ich schreibe ein Buch

Ich habe so viel positives Feedback zu meinem Blog Reise-Tagebuch bekommen und von unterschiedlicher Seite den Vorschlag: Schriebe doch ein Buch über eure Reise, ich lese so gerne was du schreibst.

Ich? Ein Buch? Das kam mir absurd vor. Die ersten "Anfragen" dieser Art erreichten mich schon während der Wanderung. Und mit der Zeit fing mein Kopf an zu arbeiten.

"Dir macht Schreiben doch Spaß...." sagte die Stimme in meinem Kopf.
"Ja, Kopf. Aber noch mehr Lesen"
"Warum schreibst du dann nicht einfach ein Buch?" fragte die Stimme
"Weil ich sowas noch nie gemacht habe, und wer will das lesen und überhaupt steht doch schon ein ganzes Reisetagebuch online... lass mich in Ruhe, das traue ich mich nicht."

Wenn die Stimme in meinem Kopf ein Gesicht hätte, dann hätte sie an dieser Stelle vielleicht beide Augenbrauen hochgezogen.
Ich begriff, dass ich nur Angst hatte den ersten Schritt zu machen.  Und wenn ich durch das Wandern eine Sache gelernt habe, dann die: Ängsten muss man sich stellen. Sie sind deine Wegweiser. Wenn du vor etwas Angst hast, dann weil es sich lohnt es zu probieren.

Also fing ich an Ideen zu sammeln. Was habe ich schon zu verlieren.




So lange ich denken kann liebe ich Bücher. Ich lese Bücher seit ich in der Schule lesen gelernt habe und genieße vor allem Romane. Mein Lieblingsbuch (bzw. -bücher) ist - wie könnte es anders sein in meiner Generation -  Harry Potter.

Mir wurde klar, ich kann noch viel mehr in einem Buch unterbringen als in einem Blog-Tagebuch. Ich könnte meine Leser hautnah entführen und besser erklären was uns geritten hat einmal 2000 Kilometer durch die USA und noch einmal 3000 Kilometer zu Fuß durch Neuseeland zu laufen. Und das Thema wird mir bestimmt niemals langweilig.

Noch während unserer Te Araroa Reise fing ich an zu schreiben und stellte fest. Ups, das ist schwerer als gedacht. "Schreib doch mal ein Buch?" Guter Witz, so einfach schreibt sich das nicht. Schon gar nicht während der Wanderung auf einem Handy.

Zurück in Deutschland und im Arbeitsalltag angekommen merkte ich: Nebenher schreiben, das funktioniert für mich nicht. Auch nicht neben meiner regulären Arbeit.
Im Frühjahr 2018 wurde ich vom Leben beschenkt. Ich wurde schwanger. Und durfte deshalb nicht mehr arbeiten. Nun hatte ich jede Menge Zeit zum Schreiben und das habe ich auch getan!

Ich arbeite mal mehr, mal weniger an meinem Manuskript, das inzwischen über 130 Seiten umfasst.

Hast du schon mal ein Buch über eine Reise gelesen? Was hat dir daran besonders gut gefallen? Was ist dein Lieblingsbuch?



Das Jahr nach dem Trail

Es ist heute genau 1 Jahr her, dass Henning und ich den Te Araroa erfolgreich beendet haben. Unglaublich wie die Zeit vergeht. Wir hatten uns auf dem Trail Vieles für danach vorgenommen, und nur Manches umgesetzt.

Zum Beispiel wollten wir uns gesund und gut ernähren. Da wir nach dem Thru-Hike noch gut 2 Monate auf Reisen waren, scheiterte dieses Unternehmen grandios. Es war einfach zu teuer Obst und Gemüse zu kaufen wenn Fish&Chips nur 5 Dollar kosten. Und mal ehrlich wer würde sich für Vitamine entscheiden wenn man dafür länger reisen kann.
Hinzu am noch, dass es schwer ist dem Hiker-Hunger, der noch lange nach der Wanderung anhält, etwas entgegen zu setzen. Selbst wenn man weiß was auf einen zukommt und man sich noch so gut vorbereitet - Wir hatten keine Chance und haben (leider) verlorenes Gewicht wieder zugelegt + Bonus. Der Körper glaubt eben wirklich er müsste sonst verhungern.

Eine andere Sache, die wir uns vorgenommen hatten war Sport. Im Gespräch mit Mitwanderern waren wir zu dem Schluss gekommen, dass man eigentlich nur einmal die Woche regelmäßig joggen gehen müsste um ein gutes Fitesslevel aufrecht zu halten. ja... guter Plan. Leider nicht eingehalten.
Wir hatten auch Pläne für Zuhause. Ein Garten mit eigenem Gemüse (check), Bienen (ähm nein), Hühner (auch nicht - wir mögen unsere Nachbarn zu gerne) und eine Arbeit mit gutem Einkommen. Einen Job zu finden war überhaupt kein Problem. Nach 7 Tagen hatte ich einen Platz gefunden und Henning nach 10 Tagen.

Das mit der Wohnung ist schwieriger gewesen. Fast ein halbes Jahr dauerte es bis wir in was Passendes einziehen konnten. Zum Glück gibt es die liebe Verwandtschaft in der Nähe.

Für die Zukunft hatten wir uns ausgemalt immer glücklich zu bleiben und zu wissen was wir wollen. Damit man nicht irgendwohin geschwemmt, wird wo man nicht hin will. Ich glaube das ist etwas was wir mit dem Trail verinnerlicht haben und das uns niemand mehr wegnehmen kann.
Wir haben uns so eingerichtet, dass wir flexibel bleiben können. Wenn das Leben also eine Wendung nimmt, die uns nicht gefällt, dann werden wir etwas daran ändern können.

Wer hat schon mal was von "Reverse Cultur Shock" gehört? Genau. Es geht darum, dass wenn man lange genug Zeit im Ausland verbracht hat, dann lernt man seine eigene Kultur mit anderen Augen zu sehen wenn man zurück kommt. Wir kannten das schon von anderen Reisen und es waren diesmal keine neue Erkenntnis dabei, außer vielleicht, dass die Leute nicht gerne darauf aufmerksam gemacht werden.

Es stimmt schon, dass es kein zurück in die alte heile Welt gibt. Man sieht die Welt mit anderen Augen nach einem Thruhike bzw. einer langen Reise, was gut aber auch schmerzhaft ist.
Mir ist auch klar, dass man sich immer seiner Umgebung anpasst. Und je länger wir wieder an einem Ort sind desto leichter wird es sich dort leben, denn desto mehr passt man sich (ungewollt) an. Man sollte sich gut überlegen womit und mit wem man seine Zeit verbringt, denn es beeinflusst einen sehr.

War es schwer nach dem Trail nach Hause zu kommen? Nein eigentlich nicht. Wir waren reisemüde und sehr glücklich endlich wieder an einem Fleck bleiben zu können. Und gleichzeitig ja, weil uns negative Dinge auffielen. Zum Beispiel grüßt dich niemand in dieser großen Stadt. Alle bleiben anonym. Die meisten gucken traurig verschlossen. Die Autofahrer sind gestresst und drängeln. Es gibt nicht so viele coole Restaurants.

Sind wir jetzt also glücklich? Ja sehr. Und wenn wir es mal nicht sind, dann weil wir verwöhnt sind und vergessen uns auf das Wesentliche zu besinnen. Dann holen wir unsere beiden Te Araroa Fotobücher hervor und es dauert nicht lange bis wir glücklich und stolz sind.

Wann geht es wieder los? Tja,...dass wir es nie mehr tun werden können wir nicht versprechen. Im Moment sind uns aber andere Dinge wichtiger. Das Gehirn muss erst wieder vergessen wie schmerzhaft und anstrengend eine solche Wanderung ist. Wenn es soweit ist, dann dauert es bestimmt nicht mehr lange bis wir wieder unsere Rucksäcke packen.

Navigieren auf dem Te Araroa

Uns erreichen regelmäßig Fragen zum Te Araroa. Die am häufigsten gestellte Frage ist die nach der Navigation. Ich schiebe diesen Blogbeitrag nun lange genug vor mir her. Hier kommen unsere Erfahrungen und Tipps mit der Navigation auf dem Te Araroa.

Generell findet ihr auf der Te Araroa Trust Website einen Downloadbereich mit Informationen zu jeden Wegabschnitt in Textform: die Trailnotes, und fertige digitale Karteninformationen im .kmz, GPX und PDF Form.


Brauche ich auf dem Te Araroa eine Karte oder folge ich einfach der Wegmarkierung?

Für den Te Araroa brauchst du auf jeden Fall eine Karte. Die Wegmarkierung ist nur teilweise vorhanden und dann auch nicht immer so vollständig dass man ihr ohne weiteres folgen kann. Ein Tramplepfand ist wegen der geringen Wandereranzahl und rasch wachsender Vegetation auch nicht immer sichtbar und es heißt: "choose your own adventure!"

Auf welchem Papier soll ich die Karten und Trailnotes ausdrucken und hattet ihr einen Kompass dabei?

Die Antwort hier wird ein paar von euch nicht gefallen: wir hatten KEINEN KOMPASS UND KEINE PAPIERKARTEN dabei! Wir hatten je ein (Samsung) Smartphone als Computer dabei. Darauf gespeichert waren DIGITALE KARTEN in einer GPS App und eine digitale Version der Trailnotes zum Nachlesen und Planen.
Damit uns der Akku nicht leer geht und wir ohne Karte dastehen hatten wir ein großes externes Akkupack dabei und - wie schon erwähnt- zwei Smartphones als Absicherung.




Vor- und Nachteile von Papierkarten vs. digitale Karten

Die Angst das Handy könnte leer oder kaputt gehen zerstreuen wir gerne mit: Papier kann nass werden und davon wehen. Papier ist, unserer Meinung nach, keine Garantie dafür, dass die Karten nicht kaputt gehen. Uns sind auf dem Te Araroa nur zwei Wanderer begegnet die Schwierigkeiten mit der Navigation hatten. Einer hatte seine Papierkarten verloren und der andere hatte zwar Papierkarten, wusste aber nicht wo genau auf der Karte er sich befindet.

Das ist der große Vorteil wenn man eine GPS App benutzt. Das Handy (oder GPS-Gerät) wird genau geortet und man kann leicht navigieren. Der zweite große Vorteil ist das Gewicht. Wer sowieso ein Telefon dabei hat (Musik, Filme, Fotografieren, Videos drehen, Lesen, Spielen, Blog schreiben, Skypen...) spart sich das komplette Papiergewicht und einiges an Druckkosten.

Wer dennoch unbedingt Papierkarten mitnehmen möchte, der sollte diese auf jeden Fall laminieren oder in einem Wasserdichten Beutel mitnehmen. Die Chancen, dass ihr und euer Gepäck einmal komplett durchnässt werdet stehen auf dem TA nämlich recht gut.

Wie funktioniert die Navigation mit dem Smartphone?

Die App, die wir benutzt haben heißt maps.me und ist kostenlos. Es gibt sie für Apple und Android.
Nachdem ihr die App auf eurem Handy installiert habt, müsst ihr die Offlinekarten für Neuseeland herunterladen.

Aus dem oben genannten Downloadbereich des Te Araroa Trust ladet ihr euch nun die .kmz file herunter, ebenfalls auf eurem Telefon. Sie fügt sich normalerweise automatisch als Lesezeichen hinzu. Jippih, freut euch. Letztes Jahr gab es noch keine .kmz Version. die mussten wir uns selber zusammen basteln.




Weitere Tipps:


1.) Räumt euer Handy vorher auf und stellt sicher, dass ihr genug Speicherplatz habt.

2.) Checkt eure Apps auf Apps mit hohem Hintergrund-Energiebedarf und entfernt diese Apps ggf.

3.) Verändert die Karte nach eurem Anforderungen. Ich würde für eine bessere Übersicht zum Beispiel die Trailkilometerangaben reduzieren und die Städte, in denen man Essen kaufen kann, hervorheben. Dazu markierst du den Pin, den du verändern willst. In Maps.me unten links leuchtet der Lesezeichen Stern gelb. Du entfernst ihn wenn du drauf klickst. Möchtest du den Pin verändern wischt du den Text nach oben und drückst auf "LESEZEICHEN BEARBEITEN". So kannst du auch mehrere Gruppierungen an Informationen (z.B. Unterkünfte, Essen...) anlegen. Alternativ könnt ihr den Trail auch in Google Earth importieren und dort anpassen um ihn anschließend wieder in Maps.me zurück zu exportieren. 

4.) Beispiel zu Punkt 3: ladet euch noch die Drehorte von Herr der Ringe dazu, denn ihr kommt an mehr Drehplätzen vorbei als ihr denkt (einfach googeln, es gibt ein paar Seiten, die die Orte als .kmz oder .kml zum Download zu Verfügung stellen)! 

5.) Benutzt euer Handy während dem Wandern im Offline- und Energiesparmodus. Schaltet es nachts aus. Wenn es kalt ist tut das auch dem Akku besser.

6.) Wasserdichte Smartphonehülle!!!






10 Tipps zum Te Araroa Trail


Nun ist es bereits 8 Wochen her dass wir den Te Araroa beendet haben. Wir waren etwas faul mit dem Schreiben. Jetzt wird es Zeit, schließlich geht es bei einigen bald los und denen wollten wir noch unsere Gedanken mit auf den Weg geben.


Tipp 1: Geduld

Thruhiken braucht sehr viel Geduld. Wenn du dich selbst für geduldig hältst, lass dich überraschen! Bei mir half die Strategie einfach gar nicht an das Ende der Reise zu denken, sondern das Wandern als mein neues Leben zu akzeptieren. Henning hat es geholfen die Wanderung (gedanklich) in kleine Etappen zu unterteilen und sich so z.B. von einer größeren Stadt zur nächsten "voranzuarbeiten".

Tipp 2: Sei flexibel

Das Leben auf dem Trail lässt sich nicht planen. Das ist auch gleichzeitig das Schöne daran. Du weißt nie was genau dich erwartet, was um die nächste Ecke ist oder wo du schlafen wirst.
Sei auch flexibel mit der Streckenführung. Unternehme Umwege und Sitetrips. Suche dir alternative Wege wenn dir eine Strecke nicht zusagt. Das Motto lautet "hike your own hike" und "der Weg ist das Ziel ".

Tipp 3: hör nicht zu sehr auf Andere

Du bist nicht wie jeder andere, deshalb können sie - und wir - dir auch nicht sagen wie schön oder schwierig eine Strecke für dich werden wird und wie du sie zu laufen hast. Der Trail ist für jeden eine individuelle Erfahrung und da darf jeder selbst herausfinden wie er tickt am besten zurechtkommt.


Tipp 4: Gib nur an einem guten Tag auf

Diesen Spruch haben wir auf dem Appalachian Trail aufgeschnappt. Jeder hat schlechte Tage auf dem Trail (wer etwas anderes behauptet, dem glaube ich nicht). Wenn die Füße schmerzen, die Nacht unruhig war, der Hunger quält und es nur noch regnet, dann kann das auf die Stimmung schlagen. Such dir so schnell wie möglich eine trockene Unterkunft, gönn dir ein Privatzimmer, esse gut und ruhe dich mindestens 2 Tage aus. Und dann läufst du einfach wieder los. Wenn du den nächsten guten Tag hast und immer noch keine neue Motivation verspürst, erst dann ist der richtige Zeitpunkt deine Wanderung zu beenden. Dann hast du dir nichts vorzuwerfen und nichts zu bereuen.


Tipp 5: Höre auf deinen Körper

Du darfst sehr genau hin hören was dein Körper dir für Signale gibt. Das bewahrt dich vor Verletzungen und langanhaltenden Schmerzen. Beides vergrößert den Spaß und die Chancen, dass du den Fernwanderweg bis zum Ende gehst.


Tipp 6: Achte auf deine Gedanken

Damit meine ich nicht, dass du nicht denken darfst was du willst - es gibt nichts besseres auf dem Trail als stundenlang Gedanken nachzuhängen - sondern dass du negativen Stimmungen selbst steuern kannst. Jeder ist selbst verantwortlich für seine Emotionen. Du selbst kannst bestimmen wie lange du jetzt schlechte Laune haben willst.


Tipp 7: Starte so langsam wie möglich

Das ist zugegebenermaßen bei einem TA Sobo Start nicht wirklich möglich, weil es keine Unterkünfte und Wasserquellen in kürzeren Abständen gibt. Aber eigentlich wäre es wichtig. Egal wie fit du bist, solange du nicht jeden Tag wanderst, kannst du deinen Körper nicht wirklich daran gewöhnen. Widerstehe deinem Drang am Anfang so schnell und lang wie möglich zu laufen. Ich weiß du bist sehr motiviert und der Weg ist lang. Aus eigener und fremder Erfahrung wissen wir nun: weniger Kilometer am Anfang erspart dir unnötige Schmerzen und Mikrofrakturen in den Füßen. UND am Ende sind alle ähnlich schnell. Es spielt keine Rolle für den Trail ob du die erste Woche jeden Tag nur 8 bis 15 Kilometer gelaufen bist. Für deinen Körper schon.


Tipp 8: Lerne neues

Am Anfang des Trails ist Euphorie am Start, du lernst alles rund um deinen neuen Alltag kennen. Dann gewöhnst du dich daran und hast jede Menge Zeit und Ruhe für dich und deine Gedanken. Geniese es! Und dann kommt die Langeweile, denn das Gehirn ist gern beschäftigt. Unser Tipp: bring nicht nur Musik und Hörbuch mit, sondern nutze die Zeit um Neues zu lernen. Du hattest noch nie so viel Zeit um dich mit Politik, Philosophie, Geschichte oder Sprache zu beschäftigen. Finde gute Podcasts. Die kannst du dann an deinen Zerotagen aktualisieren und neue herunterladen. Wir haben die App podcast addict benutzt.


Tipp 9: Reise so leicht wie möglich

Je weniger du schleppen musst desto weniger Schmerzen = mehr Spaß.

Tipp 10, der letzte Tipp ist für Wanderpartner:

Wenn ihr vorher über ein paar Dinge diskutiert schützt ihr eure Partnerschaft/Freundschaft.

  • Was macht ihr wenn einer weiter wandern will, der andere aber nicht?
  • Was wenn einer sich verletzt und 3 Wochen Pause machen muss?
  • Habt ihr das gleiche Budget und was wenn einer sich ein Privatzimmer gönnen will?
  • Was ist eure Hauptmotivation?
  • Wie schnell und wie weit läuft jeder von euch?

Wenn ihr zwei Freunde seit, dann rate ich euch keine Ausrüstung zu teilen! Das spart zwar Gewicht, doch wir haben nur Paare getroffen, die es geschafft haben zusammen zu wandern und sich auszuhalten. Wir haben dafür jede Menge Stories über Freunde gehört, die sich irgendwann aufgeteilt haben. Was auch nicht schlimm ist, es sei denn man teilt Zelt und Kocher!


Jetzt bleibt uns nur noch euch eine geile Zeit zu wünschen! Und ganz viele tolle Erfahrungen!
Mela & Henning von Zuhauseimwald


Te Araroa Trail Fazit

 

Was der Te Araroa ist

 


Der Te Araroa ist ein 3000 Kilometer langer Wanderweg, der durch ganz Neuseeland führt.

Die atemberaubend schöne Landschaft der Südinsel, mit ihrem blassen Tussock-Gras Hügeln, den saftig grünen Feldern mit Schafen und Kühen und die rauen Felsberge mit Schotterabhängen, hat es mir auf jeden Fall schwer angetan. Das Wasser dort ist immer so klar, dass man auf den Grund gucken kann und wenn man an den Blue Lake kommt, fragt man sich was an diesem (wissenschaftlich nachgewiesen) reinsten Wasser der Welt eigentlich noch klarer sein soll als in allen anderen Flüsschen und Seen.

Die Wälder sind hübsch und besonders, und manchmal märchenhaft mit Moos überzogen. Doch leider war der Weg in den Wäldern meist so schwierig und anstrengend (zugewachsen, tiefer Matsch), dass wir das nur hinterher auf den Bildern bewundern konnten.

Die Kiwis sind der Hammer wenn es um Gastfreundschaft geht. Man lernt auch eine Menge Leute kennen wenn man zu Fuß ein Land durchquert. Ein Problem ist, dass derTe Araroa noch so unbekannt ist, dass die Anwohner gar nicht wissen, dass du eventuell Hilfe/Unterstützung brauchen könntest.

Dadurch, dass der Wanderweg vertikal durch Neuseeland führt, und Neuseeland recht schmal ist, kann man sehr viel von dem Land sehen während man wandert. Ein paar Side Trips würden wir dennoch empfehlen, denn sonst verpasst man Mt Cook und Mt Aspiring National Park, Abel Tasman, Christchurch, Rotorua, Taranaki und die Coromandel Halbinsel sowie Hawks Bay.

Der Te Araroa ist sehr abwechslungsreich! Manchmal ändert sich die Landschaft 5 mal am Tag.


Was der Te Araroa nicht ist im Vergleich zum Appalachian Trail 


Wer bereits viel gewandert und/oder ein Truhiker ist und denkt er/sie ist gut vorbereitet, sollte wissen, dass der Te Araroa (noch nicht) auf dem Standard anderer Fernwanderwege ist.

Das Problem mit dem Te Araroa ist, dass der Weg an sich sehr anspruchsvoll ist. Nicht wegen seiner Länge und nicht immer wegen der Steigung oder dem Terrain, sondern wegen dem neuseeländischen Wetter und mancher Streckenabschnitte, die entweder technisch oder logistisch anspruchsvoll sind oder einfach überhaupt nicht gewartet oder gepflegt werden. Was uns daran geärgert hatte war, dass man den Weg mit etwas Arbeit (Mähen, umgefallene Bäume entfernen, Zeltplätze anlegen...) sehr viel angenehmer gestalten könnte. Es fühlte sich manchmal wie sinnlose Quälerei für nichts an.

Auf dem Appalachian Trail war ein gewisser Qualitätsstandard normal und viele Freiwillige halfen den Trail zu pflegen. So kommt es, dass es dort über jedes Bächlein eine Fußbrücke gibt, an jedem Abschnitt mit ausgetrockneten Quellen Wasserkanister und an jeder dritten Straße Trailmagic. Diese "Trailkultur" wirst du NICHT auf dem Te Araroa finden. 

Dafür gibt es ein ausgedehntes Hüttennetz auf der Südinsel, das die Shelter des Appalachian Trail auf jeden Fall weit übertreffen. Und es gibt jede Menge Hängebrücken über die allerschlimmsten Flüsse und Schluchten.
Ansonsten hatten wir wegen der vielen Fluss- und Bachüberquerungen oder wegen Regen, nassem Gras oder Moos oder Matsch... in mehr als 70 Prozent der Zeit nasse Füße auf dem Te Araroa. Zum Vergleich auf Appalachian Trail: 3 Tage. Wobei wir 2014  auch ein besonders trockenes Jahr erwischt hatten.

Da der Te Araroa erst 2011 eröffnet wurde, gibt es noch viel Entwicklungspotential und der Wanderweg ist (noch) ein Provisorium und nicht fertiggestellt. Die Hauptpriorität lag bisher darin den kompletten Weg mit Wegmarkierungen zu versehen. Ich würde sagen, dass dieses Jahr die meisten Strecken ganz ordentlich markiert waren. Trotzdem ist der TA weit davon entfernt, dass man ohne GPS und Karte navigieren kann (für den Appalachian Trail braucht man weder noch; nur das Guidebook). 

Als ich vor dem Trail gelesen habe "Provisorium", konnte ich mir nicht so viel darunter vorstellen. Alle schreiben, dass es in Neuseeland verschiedene Wanderwege gab, die mit Straßenabschnitten verbunden wurden um daraus den Te Araroa zu formen. Und genau das könnt ihr euch darunter vorstellen.

Schau aus dem Fenster. Was siehst du dort? Straße? Gehweg? Feldweg? Wiese? Stadt? egal was es ist, vermutlich gibt es einen Teil des Te Araroas, der genau so ist wie das was du vor dem Fenster sieht.

Die "Konnektorstrecken" sind nicht wirklich zum Wandern geeignet und vom Te Araroa Trust auch nicht immer dafür gedacht. Sie sind da, weil es im Moment keine Alternativen dazu gibt. Wer sie läuft hat meist eine Menge Leiden für nichts.
Als Ergebnis werden viele dieser Strecken übersprungen. Wer den Anspruch hat alles zu laufen, sollte sich bewusst sein, dass das nicht für Jeden Sinn macht.

Auf dem Appalachian Trail konnten wir uns darauf verlassen, dass der Weg an sich zugänglich ist und es einen Platz zum Schlafen geben wird, dass wir Wasser und Schutz finden würden. Der Te Araroa fordert etwas mehr Planung was das angeht.  

Ich nenne sie die vier Grundbedürfnisse des Wanderers:

1) Wasser
2) Schutz vor Kälte/Hitze/Nässe
3) Platz zum Schlafen
4) Sicherer Trail/ Weg ist zu finden

Es gab Stellen auf dem Te Araroa, wo die diese Bedürfnisse nicht erfüllt werden.


 Kilometer


Die genaue Länge des Te Araroa Trail lässt sich nicht mit Sicherheit bestimmen. Offiziell wird immer von ca. 3000 Kilometern gesprochen. Die eingezeichneten Kilometer in den offiziellen Te Araroa Maps sind 3008 Kilometer, wobei Wasserwege, die man mit dem Boot zurücklegt, normalerweise ebenfalls mitgezählt werden. Nimmt man die (ebenfalls offiziellen) Trailnotes und zählt alle dort beschriebenen Strecken (Angaben der Kilometer) zusammen, dann kommt allerdings eine Gesamtstrecke von 3198 Kilometern raus. Da wir vor allem diese Trailnotes und das GPS unserer Handys auf maps.me zum Navigieren benutzt haben, können wir mit Sicherheit sagen, dass auch diese Angaben NICHT stimmen. Es war teilweise richtig, aber oft waren es noch mehr Kilometer als in den Trailnotes angegeben, die wir laut unseres GPS oder dortiger lokaler Schilder zurück gelegt haben. 

Wir schätzen die Gesamtlänge des Te Araroa auf etwa 3250 Kilometer.

Wir haben Strecken des Te Araroas ausgelassen. Manche aus einer Notsituation heraus, manche weil es stark befahrene Highways waren, manche weil sie gesperrt waren (Erdrutsch, Überflutung). Dafür haben wir Ausflüge woandershin gemacht, wie zum Beispiel zum Round the Mountain Track und dem Abel Tasman Track.

Da wir die Gesamtlänge des Te Araoa nicht kennen, haben wir als Basis unserer Berechnung die offiziellen Angaben genommen und die übersprungenen Kilometer von der Gesamtzahl abgezogen. Es ist ein ungefährer Richtwert, der sicherlich die Gesamtstrecke unterschätzt. Wir vermuten, dass wir ca. 3000 km gelaufen sind.

STRECKEN
Insgesamt
Südinsel
Nordinsel
Steward Island
Abel Tasman/
Inland Track
Ergebnis
Kilometer
2740,5 km
1311 km
1429,5 km
32 km
74 km
 2846,5 km
Km/Tag (Durchschnitt)
23,4 km
20,5 km
25,5 km
längste Strecke
45 km
ca. 35 km
45 km

80 Kilometer wurden mit einem Fahrrad zurück gelegt. Die restliche Kanustrecke haben wir ein Jetboat genommen. 


Wetter



Es wird viel über das neuseeländischen Wetter geredet. Was kann ich mir darunter vorstellen? Horizontaler Regen. Der stärkste Wind den ihr je erlebt habt. Regenstürme, die wirklich durchgehend 50 Stunden anhalten können mit Niederschlägen von 300mm pro Stunde. Schnee im Sommer (Südinsel).

Wir fanden Neuseeland kälter und regnerischer als erwartet. Wenn wir mit unserer Erfahrung jetzt noch einmal packen würden, dann würden wir noch wärmere Schlafsäcke einpacken und Regenjacken suchen, die auch stundenlangem Regen in der Stärke einer Dusche stand hält. Falls es sowas überhaupt gibt. Henning würde sogar wasserdichte Handschuhe mit bringen. Jetzt im deutschen Hochsommer ist es schwer sich vorzustellen, aber die Kombination aus Kälte, Regen und Wind hat oft zu gefühllosen Fingern und Händen geführt. 

Fazit


Der Te Araroa ist es wert. Die Südinsel ist sehr viel schöner als die Nordinsel und wenn jemand nur die Südinsel laufen will, können wir das gut verstehen. Wir wollten beide Inseln kennen lernen und durchqueren und würden es auch wieder genau so machen. 

Wir fanden die Richtung NOBO (Northbound) eine gute Richtung. Wir hatten nie zu heißes Wetter, konnten Weihnachten Zuhause verbringen und hatten keinen Zeitdruck wegen des Wetters. Da die meisten Wanderer in der anderen Richtung unterwegs sind hatten wir öfter mal Hütten für uns ganz allein und mussten nur einmal auf dem Boden einer Hütte schlafen. Außerdem konnten wir gemütlicher, mit kürzeren Tagen starten, als wenn man mit dem 90 Mile Beach startet und mit dem besagten Strand zu enden war einfach nur herrlich und kein bisschen anstrengend. Wir hatten weniger Matsch in den Northland Forrests im Herbst als die SOBOs im Sommer.

Der Te Araroa ist (im Moment noch) sehr anspruchsvoll und wir würden ihn nicht als erste Fernwanderung empfehlen. Wenn du noch nie so lange gewandert bist, dann wirst du diesen Wanderweg weniger genießen können, denn er verzeiht weniger Fehler und hat noch keine gut entwickelte Trail Kultur.

An die vielen Flussüberquerungen und das viele Wasser gewöhnt man sich, genauso wie an nasse Füße.

Gutes Trailessen zu finden war in Neuseeland sehr viel einfacher als in den USA. Das Milchpulver war richtig lecker!

Der Te Araroa kostet viel Geld! Rechne mit 6000-8000 NZ Dollar pro Person. Das ist fast doppelt so teuer wie zum Beispiel der AT. Wir empfehlen auch Ersatzausrüstung - wie Schuhe - mitzubringen, oder sie aus den USA mit Amazon zu bestellen. Selbst mit Versandkosten seid ihr da günstiger dran.

Es wird kälter als du denkst! Und nasser!


Packliste Te Araroa Trail 2017

Hier ist unsere finale und überarbeitete Packliste für den Te Araroa! Früher als erwartet sind wir mit der Aktualisierung fertig geworden. Jippih! Mit der hier aufgelisteten Ausrüstung haben wir erfolgreich den Trail beendet und sind im Großen und Ganzen sehr zufrieden gewesen. Über die einzelnen Gegenstände kommen mit der Zeit, wie beim letzten Mal auch, noch genauere Reviews.

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Hier ist unsere finale und überarbeitete Packliste für den Te Araroa! Früher als erwartet sind wir mit der Aktualisierung fertig geworden. Jippih! Mit der hier aufgelisteten Ausrüstung haben wir erfolgreich den Trail beendet und sind im Großen und Ganzen sehr zufrieden gewesen. Über die einzelnen Gegenstände kommen mit der Zeit, wie beim letzten Mal auch, noch genauere Reviews.
Die Links in dieser Liste sind, zum Teil, Affiliate Links und führen euch zu den entsprechenden Seiten, wo ihr die Ausrüstung bestellen könnt. Falls ihr etwas von unserer Liste wollt und über diese Links kauft, dann bekommen wir vom Anbieter eine Provision, die uns unterstützen würde und über die wir uns natürlich sehr freuen. Eine Bestellung über unseren Link kostet euch selbstverständlich nichts extra!

Wir hoffen euch hilft die Liste weiter und ihr könnt mit ihrer Hilfe euere eigene Ausrüstung zusammenstellen. Sie ist als Orientierung gedacht und um zu zeigen, dass es leichtere Alternativen gibt. Viele dieser Gegenstände gibt es nicht einfach im nächsten Outdoorladen und sind auch eher unbekannt.

Vergesst bei eurer Gear-Zusammenstellung nicht, dass für jeden etwas anderes wichtig ist und möglicherweise etwas anderes besser funktioniert, als für uns.
Falls ihr noch Fragen zu unserer Packliste habt schreibt einfach ein Kommentar und wir bemühen uns sie zu beantworten.

Und zum Schluss noch ein Tipp: der einfachste Weg zu einem leichteren Rucksack liegt im Dinge Weglassen! Überlegt euch also ganz genau bei jedem Gegenstand ob ihr ihn wirklich, wirklich braucht.

Hier könnt ihr auch noch unser Gear-Video anschauen. Dort haben wir, zu Beginn unserer Wanderung, die einzelnen Ausrüstungsgegenstände gezeigt.

Packliste Te Araroa von Henning


Gegenstand Produktname Gewicht (gr)
Rucksack Osprey - Exos 58 1066
Raincover no name 50
Schlafsack Yeti Passion three L 533
Warmer Innenschlafsack StS Reactor Thermolite 245
Isomatte Neoair XLITE
Drysack für Schlafsack StS Nano 8L 24
Sitzmatte ThermARest ZSeat 56
Regenjacke Outdoor Research Helium II 189
Rainkilt ULA Rainkilt 82
Fleece Montane Allez Micro Hoodie 200
Daunenjacke Mountain Hardware Ghost Whisperer 230
2x Ersatz Merino Shirt Icebreaker, Smartwool 428
Ersatz Kurze Hose kalenji (Decathlon) 110
Lange Unterhose Icebreaker 160
Erstatzsocken 1x Darntough 53
Ersatzunterhose 1x Exoficcio 60
Campschuhe Vivobarefoot Ultra Pure 225
Schal Merino Buff 51
Mütze Fleecemütze 40
Handschuhe Mountain Equipment 40
Karabiner 2x
26
Powerbank/Externes Ladegerät Anker 20.000mAh 358
USB Kabel 2x USB zu MicroUSB 39
Göffel 2x StS Titanium 24
Moskitonetz Kopf z.B. Sea to Summit 15
Stoff Taschentuch
11
Drysack Klamotten StS Nano 8L 24
Sonnenbrille polarisiert 30
Stirnlampe Black Diamond Storm 115
Becher Snow Peak Titanium 600 88
Ladeschale Kameraakku MTB-1 for LP-E8 39
Kamera Canon EOS 550 + Hülle 1140
4x AAA Baterie Ersatz Energizer Lithium 48
Handy Samsung Galaxy S7 + Schutz 186
Apotheke/Erste Hilfe Henning Blasenpflaster, Ibuprofen, Pflaster, Pilzcreme, etc. 65
Platypus 3L Platypus 100
Wasserfilter (und Zubehör) Saywer Mini ?
Desinfektionsmittel Sterilium 60
Gaskartusche  Größe M, 227g 380
Kocher EOE Titanium 45
Windschutz EOE Bulbul Titan 18
Kochtopf + Stoffssack Toak Titanium 2.0L Pot 270
Gaskartuschen-Stabilisator Jetboil - Canister Stabilizer 28
Feuerzeug Mini Bic 10
Messer Opinel Model Nr. 8 lila 37
Becher (Mela) Snow Peak Titanium 450 61
GPS Spot (mit Batterien) Spot Gen3 135
2x 1,5 Liter Trinkflasche "Pump" Water
USB Charger "Anker" + Adapter 145
Micro USB SD-Card Reader
32
Dokumente + Zahlungsmittel Pass + Kreditkarten + Kopien 100
Solar Ladegerät EnerPlex 310
Baseweight Henning
7781



Am Körper Henning Produktname Gewicht (gr)
Wanderstöcke Henning Leki AlbulaLite 496
Gamaschen Kniehoch Maßanfertigung 352
kurze Hose Northface 209
Merino Shirt Icebreaker 147
Socken + Unterwäsche Darntough + Exoficcio 128
Schuhe Inov-8 X-Talon 212 550



Packliste Te Araroa von Mela

Gegenstand Produktname Gewicht (gr)
Rucksack ÜLA Circuit 1122
Raincover ÜLA Rucksack Regenhülle 62
Schlafsack Yeti Passion three M 486
Warmer Innenschlafsack Sea to Summit Reactor Thermolite 242
Isomatte Neoair XLITE Womens 344
Drysack für Schlafsack Sea to Summit Ultrasil 13L gelb 70
Sitzmatte ThermARest ZSeat 57
Regenjacke Outdoor Research Helium II 156
Rainkilt ULA Rainkilt 70
Fleece Sherpa Pulli 191
Daunenjacke Mountain Hardware Ghost Whisperer 187
Top Merino 90
Kurze Hose zweilagige Laufhose 120
Merino lang Hose Icebreaker 136
Merino Oberteil lang Icebreaker 178
Erstatzsocken 2x Smartwool, Wrightsocks 118
Ersatzunterhose 2x Icebreaker 79
Campschuhe Vivobarefoot Ultra Pure 191
Schal Buff 52
Mütze Fleecemütze 29
Handschuhe Roeckl 39
Ersatz BH Smartwool 76
langes Oberteil Micro Fleece Montane 138
kurze Hose für Stadt no name, möglichst leicht 88
Moskitonetz Kopf z.B. Sea to Summit 18
Stoff Taschentuch
29
Drysack Klamotten Sea to Summit Nano 8l 23
Sonnenbrille polarisiert 96
Stirnlampe Petzl Tikka+2 78
2. Buff als Kissen Non-Merino 35
E-Book Kobo + Hülle + Ziplock 215
Handy Galaxy S5 + Hülle 197
Kopfhörer Samsung 13
Stuffsack Sea to Summit 2L 16
Feuerzeug als Ersatz 11
Händedesinfektionsmittel Sterilium 107
Zelt MSR Flylite/Big Agnes Copper Spur UL2 905/1560
Bad Zahnbürsten, Zahnpasta, Haarbürste etc. 163
Fusskrem Gehwol 90
(großes) Handtuch Packtowel 101
(kleines) Handtuch Packtowel+Karabiner 18
Erste Hilfe Mela 51
Reperatur Kit (Nähen / Kleben) Nadel, Faden, Micropur Wasserentkeimung, etc 23
2x 1,5 Liter Trinkflasche "Pump" Water
Hygieneartikel
10
Nagelknipser
16
Victorinox Multitool SwissCard  26
Oropaks
5
Schaufel GossamerGear Deuce of Spades 18
Uhr
43
Dokumente + Zahlungsmittel Pass + Kreditkarten + Kopien = 80g 120
Baseweight ohne Zelt
5843
Mit Sommerzelt
6748
Mit Winterzelt
7403



Am Körper Mela Produktname Gewicht (gr)
T-Shirt Merino 105
Leggins Kalenji 179
Wandersöcke Leki - Cressida - Trekkingstöcke 442
Unterwäsche Patagonia 102
Socken Fits Merino 66
Schuhe La Sportiva Bushido 582
Gamaschen Kniehoch Maßanfertigung 340

 

English Version


As gear is one of the most discussed and asked topics, we decided to translate our gear list into English. Our Blog however is in German, but it can be auto-translated with Google Translate, which works good enough to understand most of it ;) use this link to go to the translated Blog Version if you like to read more of our Blog: English Blog Version

Here it is! Our final and reviewed Gear List for the Te Araroa Trail! We managed to finish the update earlier than expected. Yeah :) ! With the items listed here we managed to Thru-Hike the trail successfully and have been, all in all, very happy with them.

The links provided are mostly affiliate links and lead you to the websites where you can buy the gear item. If you feel like buying some of the gear we used, we would be happy if you do this by using our links. This would support us and our site, as we receive a small provision from the vendor. Of course, this doesn’t cost you anything extra!

We hope this list can help you to find your own individual gear combination. Many of the items are not easily available in the next outdoor store (at least in Germany or Europe) and it costs some effort to find them online. 

Don’t forget that every person has different needs and needs different kind of gear to feel comfortable. What was perfect for us is not necessarily perfect for you.
If you have any questions about the gear we used, feel free to post them into the comment section and we will try to answer them as best as possible. 

Gear List Te Araroa Henning 



Item Product Name Weight (gr)
Backpack Osprey - Exos 58 1066
Raincover no name 50
Sleeping Bag Yeti Passion three L 533
Liner StS Reactor Thermolite 245
Sleeping Pad Neoair XLITE
Drybag for Sleeping Bag StS Nano 8L 24
Seat Pad ThermARest ZSeat 56
Rain Jacket Outdoor Research Helium II 189
Rainkilt ULA Rainkilt 82
Fleece Montane Allez Micro Hoodie 200
Daun Jacket Mountain Hardware Ghost Whisperer 230
2x Merino Shirt Icebreaker, Smartwool 428
Spare Shorts kalenji (Decathlon) 110
Long Johns Icebreaker 160
Spare Socks Darntough 53
Spare Underpants Exoficcio 60
Camp Shoes Vivobarefoot Ultra Pure 225
Scarf Merino Buff 51
Hat Fleece hat 40
Gloves Mountain Equipment 40
Carbines
26
Powerbank Anker 20.000mAh 358
USB Cable 2x USB to MicroUSB 39
Spork StS Titanium 24
Mosquito Head-Net z.B. Sea to Summit 15
Handkerchief
11
Drybag for Cloths StS Nano 8L 24
Sunglasses polarized 30
Headlamp Black Diamond Storm 115
Cup Snow Peak Titanium 600 88
Camera Battery Charger MTB-1 for LP-E8 39
Camera Canon ESO 550 + Hülle 1140
4x AAA spare Batteries Energizer Lithium 48
Smartphone Samsung Galaxy S7 + Case 186
First Aid Kit Blister Treatment, Ibuprofen, Plaster... 65
Platypus Platypus 100
Water Filter Saywer Mini ?
Hand Sanitizer Sterilium 60
Gas Canister Size M 380
Stove EOE Titanium 45
Windshield EOE Bulbul Titan 18
Pot Toak Titanium 2.0L Pot 270
Gas Canister Stabilizer Jetboil - Canister Stabilizer 28
Lighter Mini Bic 10
Knife Opinel Model Nr. 8  37
Cup (Mela) Snow Peak Titanium 450 61
GPS Locator Beacon Spot Gen3 135
2x 1.5L Bottle "Pump" Water
USB Wall Charger "Anker" + Adapter 145
Micro USB SD-Card Reader
32
Documents and Payment Passport + Credit Cards + Copies 100
Solar Charger EnerPlex 310
Baseweight Henning
7781



Items on body Product Name Weight (gr)
Trekking Poles Leki AlbulaLite 496
Gaiters Knee high (custom made) 352
Shorts Northface 209
Merino Shirt Icebreaker 147
Socks and Underpants Darntough + Exoficcio 128
Shoes Inov-8 X-Talon 212 550


Gear List Te Araroa Mela



Item Product Name Weight (gr)
Backpack ÜLA Circuit 1122
Raincover ÜLA Raincover 62
Sleeping Bag Yeti Passion three M 486
Liner Sea to Summit Reactor Thermolite 242
Sleeping Pad Neoair XLITE Womens 344
Drybag for Sleeping Bag Sea to Summit Ultrasil 13L 70
Seat Pad ThermARest ZSeat 57
Rain Jacket Outdoor Research Helium II 156
Rainkilt ULA Rainkilt 70
Fleece Sherpa 191
Daun Jacket Mountain Hardware Ghost Whisperer 187
Top Merino 90
Spare Shorts two layered running shorts 120
Long Johns Icebreaker 136
Longsleeve Icebreaker 178
Spare Socks 2x Smartwool, Wrightsocks 118
Spare Underpants 2x Icebreaker 79
Camp Shoes Vivobarefoot Ultra Pure 191
Scarf Buff 52
Hat Fleece hat 29
Gloves Roeckl 39
Spare Bra Smartwool 76
Light Fleece Micro Fleece Montane 138
Town Shorts
88
Mosquito Head-Net z.B. Sea to Summit 18
Handkerchief
29
Drybag for Cloths Sea to Summit Nano 8l 23
Sunglasses polarized 96
Headlamp Petzl Tikka+2 78
Second Buff to use as pillow Non-Merino 35
E-Book Kobo + Case + Ziplock 215
Smartphone Galaxy S5 + Case 197
Headphones Samsung 13
Stuffsack Sea to Summit 2L 16
Lighter Mini Bic 11
Hand Sanitizer Sterilium 107
Tent MSR Flylite/Big Agnes Copper Spur UL2 905/1560
Bath Toothbrush, Comb, Toothpaste… 163
Foot Cream Gehwol 90
Large Towel Packtowel 101
Small Towel Packtowel+Karabiner 18
First Aid Kit
51
Repair Kit Needle, Thread, Water treatment… 23
2x 1.5L Bottle "Pump" Water
Personal Hygiene
10
Nail Clipper
16
Multitool Multitool SwissCard  26
Ear Plugs
5
Shovel GossamerGear Deuce of Spades 18
Watch
43
Documents and Payment Passport + Credit Cards + Copies 120
Baseweight without tent
5843
With Summer Tent
6748
With Winter Tent
7403



Items on body Product Name Weight (gr)
T-Shirt Merino 105
Long Johns Kalenji 179
Trekking Poles Leki - Cressida - Trekkingstöcke 442
Underpants Patagonia 102
Socks Fits Merino 66
Shoes La Sportiva Bushido 582
Gaiters Knee high (custom made) 340