Tag 124: Whangarei Heads

Wir schliefen erstaunlich gut im Garten des Pubs. Es war zwar lange laut und hell, aber mit Oropaks ging es wirklich gut. Erholt und frisch starteten wir unseren Tag.

Erst ein Stück Straße, dann zurück an den Strand. Am nächsten Estuary trafen wir Natascha wieder. Es war 2 Stunden vor Ebbe und der Fluss war noch zu hoch zum Überqueren. Wir nahmen zu dritt einen Umweg über die Straße und eine Brücke. Wir redeten viel und liefen den Rest des Tages zusammen.

Das Wetter hielt bis wir in Marsden Village Mittagspause machten. Wir konnten uns unterstellen bis der Regenschauer vorbei war. Der Wind bließ uns den ganzen Tag entgegen und wir kamen nicht so schnell voran wie sonst.

Weitere 7 Kilometer Strand und wir erreichten eine Art Hafen. Es wurden große Schiffe mit Zement und Baumstämmen beladen. Um von Marsden Point nach Whangarei Heads zu kommen hatte Natascha Peter, einen Anwohner, kontaktiert. Er kam mit seinem Boot  (10$ pro Person) und fuhr uns hinüber. Wir redeten viel und er machte einen Abstecher zu Felsen mit Robben. Es war ein großer Spaß.

Wir waren inzwischen ziemlich müde. Obwohl es erst halb 3 war entschieden wir, dass es für heute gut war. Kaum entschieden, fragte uns Peter ob wir bei ihm übernachten wollen würden. Wir nahmen dankend an. Es gab ein richtiges Bett, Dusche, Waschmaschine und ein köstliches Abendessen.

Tag 123: Mangawhai Heads nach Waipu

Wow, Mangawhai Heads ist schön. Die Aussicht! Zum Zeit anhalten.

Die Tracks heute waren durchweg gut gepflegt und gut zu laufen. Sogar gut markiert.

Beim überqueren einer Weide fiel mir auf wie deutlich eine Spur vor uns zu sehen war und fragte mich wer da wohl vor uns durchgelaufen war. 10 Minuten später wusste ich es, denn wir trafen eine junge Frau mit Rucksack im Gespräch mit einem Farmarbeiter. Es war Natascha aus der Schweiz, der wir schon lange folgen  (Hüttenbücher), die wir aber noch nie persönlich getroffen haben.

Leider war heute auch 10 Kilometer Straßentrail dabei, aber irgendwie gewöhnt man sich an alles.

In Waipu am Pub fanden wir eine Zelt-Möglichkeit für 8$ pro Person inklusive Dusche. Spar highfive!

Unsere Füße schmerzen nach dem fünften langen Tag in Folge deutlich. Unser Körper sendet uns Signale für eine Pause. Doch der Wetterbericht hat sich überraschend gebessert und morgen soll es nicht mehr den ganzen Tag regnen. Wir werden also noch ein wenig weiter laufen.

Tag 122: Strandtag Pakiri Beach nach Mangawhai

Meine Kopfschmerzen müssen wohl Migräne Kopfschmerzen gewesen sein, denn obwohl sie nicht wieder kamen, fühlte ich mich sehr geschlaucht.

Nach 3,5 bis 4 Stunden Schlaf wachte ich wieder auf und konnte die zweite Nacht in Folge nicht richtig schlafen. Um halb 3 kam mir dann der Gedanke, dass es Migräne sein könnte, die mein Hirn vom Schlafen abhielt. Denn es machte keinen Sinn. Wir waren viel gelaufen, ich war erschöpft und ich hatte keinen Kaffee, Schwarztee oder Cola getrunken. Ich MUSSTE dringend schlafen. Also stand ich auf, holte Wasser und nahm eine spezielle Migränetablette.

Den Rest der Nacht konnte ich endlich schlafen. Wie ein Baby. Welche Erlösung. 

Es wurde ein wunderschöner Tag. Die Sonne schien und wir liefen den Strand entlang.

Für die drei Estuarys zogen wir die Schuhe aus und konnten so unsere Schuhe trocken halten. Das erste Mal seit...Ich kann mich gar nicht mehr erinnern wann wir unseren letzten Tag mit trockenen Schuhen hatten. Es muss sehr lange her sein.

Wir sahen viele Vögel, denn der Stand ist ein Schutzgebiet.
Wir machten Mittagspause am Te Arai, mit einer tollen Aussicht.

Nach etwa 16 Kilometern verließen wir den Strand und es ging auf Straßen weiter. Selbst das Roadwalking war heute schön. Die Straßen waren wenig befahren und angenehm zu gehen.

Auf Strand und Straßen kommt man schnell voran und schon um halb 4 waren wir in Mangawhai Heads. Trotz des späten Starts (wegen Ebbe und Flut).

Auf Empfehlung der Te Araroa Facebook Gruppe nahmen wir ein Zimmer im Mangawhai Backpackers. Es war wirklich günstig, sehr gemütlich und sehr nett. Henning kochte uns was Feines und insgesamt war dieser Tag einfach perfekt.