Tag 83: Shopping und Spa

08:29 Mela 0 Kommentare

Wir schliefen 11 Stunden in unserem herrlichen Airbnb Zimmer in Paraparaumu. Eine dicke, weiche Matratze in einem warmen, sauberen und hellem Zimmer, während draußen der Sturm tobt. Windböen zerren am Haus und der Regen prasselt unaufhörlich. Am Morgen ist der Sturm vorbei und Sonnenschein begrüßt uns.

Wir laufen den Track am Strand bis uns die Flut zwingt auf die Gehwege des Wohngebietes auszuweichen. Wir folgen dem Waikanae River bis nach Waikanae, wo wir um 12 Uhr ankommen.

Wir möchten einen Ausflug nach Otaki, der Outlet City, machen. Der Zug macht leider Osterpause, wie wir feststellen müssen und unserem Tramperglück geben wir nur 10 Minuten Zeit, denn es fährt zufällig ein Bus.

Ich finde 2 Unterhosen bei Icebreaker. Meine zwei sind jetzt 3 Jahre alt und waren insgesamt 7 Monate im Dauereinsatz. Da es zwei von drei Unterhosen sind, die ich immer rotierend trage und wasche, ist der Stoff inzwischen mürbe. Wie ihr euch vielleicht denken könnt, kommt jedes Mal beim An- und Ausziehen ein neues Loch hinzu. Ich bin also ziemlich froh was gefunden zu haben.

Wir kaufen Essen im Supermarkt für die nächste Strecke ein.
Unser Daumen reckt sich nur 1 Minute in die Luft, da spricht uns ein älteres Ehepaar an. Das ist nicht ungewöhnlich. Dauernd werden wir angesprochen, wir fallen ja auch auf wie zwei Außerirdische mit unseren Wanderstöcken und unseren Rucksäcken. Die beiden wollen uns aber tatsächlich mitnehmen. Wir folgen ihnen zu ihrem...Mercedes. Nicht schlecht. Es sind 2 Südafrikaner, die nach Neuseeland gezogen sind und gerne reisen. Sie bringen uns zurück nach Waikanae.

Wir laufen weiter. Es ist 16 Uhr. Dank der Trailnotes habe ich vor 2 Tagen Kontakt, per Email, mit Ruth aufgenommen, die Wanderer in ihrem Garten zelten lässt. Dort wollen wir hin.

Die Straße hat keinen Gehweg und ist viel belebter als gedacht. Die Autos fahren 100km/h.
"Wenn einer einfach anhält und fragt ob er uns mitnehmen kann, dann sagen wir ja! OK?"
"OK."

2 Minuten später hält ein Auto und eine Frau lässt das Fenster herunter: "is that you, Melanie?"
Ich nicke verdattert.
"Cool! Hey! I am Ruth!"
Ach, guck an. Unsere Gastgeberin. Sie nimmt uns im Auto mit und die Osterbescherung nimmt ihren Anfang.

Wir hatten nur erwartet unser Zelt umsonst aufstellen zu dürfen. Mehr nicht. Der Abend endet damit, dass wir im Wohnwagen übernachten dürfen, vorher Ewigkeiten im Whirlpool einweichen und anschließend duschen können. Unsere Muskeln sind dankbar und fühlen sich danach sehr viel glücklicher an.
Der Wohnwagen hat Strom und Licht.

PS: ich wollte uns Osterkiwis kaufen (die gibt es neben Osterhasen zu kaufen), aber leider waren alle ausverkauft.

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